Allgemeines zur Psychotherapie

In meiner Praxis kann ich unterschiedliche psychotherapeutische Verfahren anbieten und anwenden:

Zunächst die Verhaltenstherapie, insbesondere kognitive Methoden.
Die Verhaltenstherapie zählt zu den drei psychotherapeutischen Verfahren, welche von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt sind und deren Kosten somit vollständig übernommen werden.

Darüber hinaus biete ich klientenzentrierte Psychotherapie und lösungsorientierte Kurzzeitpsychotherapie an.
Diese beiden Verfahren sind keine Kassenleistungen.


Diagnosen

Grundsätzlich werden in der Psychotherapie alle Patienten behandelt, deren Beschwerdebild in den verschiedenen Klassifikationssystemen für psychische Erkrankungen als krankheitswertig aufgeführt werden.
Klassifikationssysteme dienen zur Verschlüsselung von Diagnosen. Die bekanntesten dieser Systeme sind ICD (International Classification of Deseases) oder DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders).

Mit den Verschlüsselungen, die für alle Erkrankungen gelten (also nicht nur für psychische Erkrankungen), können Ärzte und Therapeuten besser beschreiben, welches Problem vorliegt, und auch durch Angabe der verschlüsselten Diagnose gegenüber den Krankenkassen besser begründen, warum eine Behandlung nötig ist. Dazu gehören z.B. Angststörungen, Depressionen, Essstörungen und Schmerzstörungen.

Die Bezeichnungen in den Diagnosekatalogen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind für Patienten manchmal verwirrend. So bezeichnet eine Anpassungsstörung z.B. ein Beschwerdebild, welches seit maximal zwei Jahren oder weniger aufgetreten und durch Angst und depressive Verstimmungen gekennzeichnet ist. Ein häufiges Missverständnis bei dieser Diagnose ist, dass man "sich nicht anpassen könne". Gemeint ist aber etwas ganz anderes.

 

Sitzungsdauer

Die Sitzungen dauern alle etwa 50 bis 60 Minuten. In Einzelfällen kann auch eine kürzere  (25 Minuten) oder eine länger Sitzungsdauer (100 Minuten) verabredet werden. Dies richtet sich nach dem individuellen Anliegen.